Dieses Jahr erwartet Sie das SEHENSWERT Filmfestival vom 22. bis 26. Oktober im Apollo Kino bei freiem Eintritt mit folgenden deutschen, österreichischen und Schweizer Filmen auf der Leinwand:
Was marielle weiß
22. Oktober, Mittwoch 18:00
Marielle weiß alles. Sogar das, was du dir selbst nicht eingestehst.
Was würdest du tun, wenn du herausfinden würdest, dass deine Tochter telepathische Fähigkeiten besitzt und ohne Filter alles sieht und hört, was du tust? Genau in dieser Situation befinden sich Julia und Tobias, die in einer scheinbar idyllischen Beziehung leben. Ihre Tochter Marielle, eine Grundschülerin, konfrontiert
ihre Eltern mit den Lügen, mit denen sie sich gegenseitig und vor allem sich selbst täuschen. Nachdem die unangenehmsten Geheimnisse der Erwachsenen ans Licht kommen, versuchen sie auf immer bizarrere Weise, die neuen Spielregeln der Familiendynamik zu umgehen.
Der schockierendste Film der diesjährigen Berlinale ist scharfe Satire und absurde Komödie zugleich, die garantiert Spuren hinterlässt. Laut The Hollywood Reporter ist „Was Marielle weiß” „wie ein gemeinsam gedrehter Film von Yorgos Lanthimos und M.
Night Shyamalan”.
Internationale Filmfestspiele Berlin: Wettbewerbsfilm, Guild Film Prize Sonderpreis
FILMINFOS:
Deutschland, Frankreich, 2025, 86 Min.
Genre: Drama
FSK: ab 12 Jahren
Sprache: deutsch mit ungarischen UT
Regie: Frédéric Hambalek
Drehbuch: Frédéric Hambalek
Kamera: Alexander Griesser
Darsteller: Julia Jentsch, Felix Kramer, Laeni Geiseler, Mehmet Ateşçi, Moritz Treuenfels, Sissy Höfferer
Filmverleih in Ungarn: Mozinet
Trailer:
Das Licht
23. Oktober, Donnerstag 18:00
Eine Familie, die mehr nebeneinander als miteinander lebt und die nichts mehr zusammenhält – als die Haushälterin Farrah in ihr Leben tritt.
Eine typisch deutsche, dysfunktionale Familie in einer Welt, die ins Wanken geraten ist: Tim, Milena, die gemeinsamen Zwillinge Frieda und Jon sowie Milenas Sohn Dio – das sind die Engels. Eine Familie, die mehr nebeneinander als miteinander lebt und die nichts mehr zusammenhält, als die Haushälterin Farrah in ihr Leben tritt. Die geheimnisvolle Frau aus Syrien stellt die Welt der Engels auf eine unerwartete Probe und bringt Gefühle ans Licht, die lange verborgen waren. Dabei verfolgt sie einen ganz eigenen Plan, der das Leben der Familie Engels für immer verändern wird. DAS LICHT ist ein nachdenklicher Film, der berührt, aufwühlt, fasziniert. Ein Dokument unserer heutigen Zeit, das zum Dialog auffordert.
Tom Tykwer über seinen Film: „Nach einer ziemlich langen Zeit, die ich mit ‚Babylon Berlin’ in den rauschenden 20er Jahren verbracht habe, darf ich mich endlich wieder unserer Gegenwart zuwenden. In DAS LICHT wird gestritten, gerungen und gekämpft, aber es wird auch gelacht, gesungen und getanzt. Der Film will das Spektrum der Gefühle und die entsprechenden erzählerischen Möglichkeiten herausfordern. Und die Figuren sind mir sehr vertraut. So will ich versuchen, ihre Zerrissenheit und gleichzeitige Verbundenheit für das Publikum zu spiegeln und spürbar zu machen.“
DAS LICHT war der Eröffnungsfilm der Berlinale 2025.
FILMINFOS:
Deutschland, Frankreich, Großbritannien, 2025
Genre: Drama
FSK: ab 16 Jahren
Sprache: Deutsch mit ungarischen UT
Regie: Tom Tykwer
Drehbuch: Tom Tykwer
Kamera: Christian Almesberger
Darsteller: Nicolette Krebitz, Lars Eidinger, Tala Al-Deen, Elke Biesendorfer, Julius Gause, Elyas Eldridge
Filmverleih in Ungarn: ADS Service
Trailer:
Grüße vom Mars
24. Oktober, Freitag 18:00
Ein Film für die ganze Familie.
Veränderungen überfordern den zehnjährigen Tom schnell, deshalb hat seine Familie mit ihm über die Jahre hinweg eine Reihe von Routinen gefunden, die ihm den Alltag erleichtern. Doch diese fragile Ordnung fällt in sich zusammen, als seine Mutter als Auslandskorrespondentin nach China geschickt wird. Gemeinsam mit seinen älteren Geschwistern Elmar und Nina soll er bis zu ihrer Rückkehr bei seinen chaotischen Großeltern auf dem Land leben. Zunächst steht Tom dem vorübergehenden Umzug mehr als skeptisch gegenüber, doch auf Vorschlag seiner Mutter macht der Weltraumfan den Aufenthalt zu einem Testlauf für die Astronauten- Karriere, von der er träumt. Kann die „Mission Lunau“ erfolgreich sein?
FILMINFOS:
Deutschland, 2025, 85 Min.
Genre: Jugendfilm
FSK: ab 6 Jahren
Sprache: Deutsch mit ungarischen UT
Regie: Sarah Winkenstette
Drehbuch: Sebastian Grusnick, Thomas Möller
Kamera: Jakob Berger
Darsteller: Theo Kretschmer, Lilli Lacher, Anton Noltensmeier, Hedi Kriegeskotte, Michael Wittenborn, Eva Löbau
Trailer:
Lieber Thomas
24. Oktober, Freitag 20:00
Biopic über einen zutiefst subversiven Künstler, der auf keiner Seite der Mauer seinen Frieden finden konnte.
Eine Hommage an den Dichter Thomas Brasch (1945–2001), der seine Laufbahn in der DDR begonnen hatte und dann in West-Berlin als Autor und auch als Regisseur erfolgreich wurde. Seine Filme wurden auch in Cannes gezeigt, nichtsdestotrotz konnte er sich in keines der beiden Systeme integrieren. Der Film wurde bei der diesjährigen Verleihung des Deutschen Filmpreises mit 9 Preisen ausgezeichnet, darunter die „Goldene Lola” für den besten Film.
FILMINFOS:
Deutschland, 2021, 156 Min.
Genre: Biopic
FSK: ab 16 Jahren
Sprache: Deutsch mit ungarischen UT
Regie: Andreas Kleinert
Drehbuch: Thomas Wendrich
Kamera: Johann Feindt
Darsteller: Albrecht Schuch, Jella Haase, Peter Kremer, Claudio Magnó, Jörg Schüttauf, Anja Schneider
Filmverleih in Ungarn: Cirko Film
Trailer:
Bagger Drama
25. Oktober, Samstag 18:00
Ein neuer Heimatfilm über Veränderung und Erneuerung, mit suchenden Menschen und tanzenden Maschinen.
Eine Familie tut sich schwer über Gefühle, Liebe oder Intimität zu sprechen. Der Familienbetrieb verlangt ihre volle Aufmerksamkeit: Bagger vermieten, verkaufen, reparieren. Alle müssen mitanpacken. Als die Tochter tödlich verunfallt, hört die Familie auf zu funktionieren. Der Sohn will lieber in die USA, statt die Nachfolge in der Firma anzutreten. Der Vater findet Gefallen an der neuen Chorleiterin und die Mutter steht plötzlich allein da. Ein neuer Heimatfilm mit suchenden Menschen und tanzenden Maschinen.
San Sebastian Film Festival 2024 – New Directors Award
FILMINFOS:
Schweiz, 2024, 94 Min.
Genre: Drama
FSK: ab 18 Jahren
Sprache: Deutsch mit ungarischen UT
Regie: Piet Baumgartner
Drehbuch: Piet Baumgartner
Kamera: Pascal Reinmann
Darsteller: Bettina Stucky, Phil Hayes, Vincent Furrer, Karin Pfammatter, Maximilian Reichert
Trailer:
Pfau – Bin ich echt?
26. Oktober, Sonntag 18:00
Er ist brillant darin, täglich jemand anderen darzustellen. Nur er selbst zu sein fällt ihm schwer.
Matthias arbeitet für eine Agentur, die es ihren Kund*innen ermöglicht, Begleiter für verschiedene Anlässe zu mieten. Ob als stilvoller Partner, um Eindruck zu schinden, als idealer Sohn, um das Image vor Geschäftspartner*innen zu wahren, oder einfach als jemand, mit dem man Streit üben kann – Matthias nimmt für seine Kund*innen die unterschiedlichsten Rollen ein. Doch bei aller Professionalität in seinem Job hat er zunehmend die Fähigkeit verloren, echte Emotionen zu empfinden und stellt sich immer öfter die Frage: Wer bin ich eigentlich? Bin ich echt?
Österreichischer Filmpreis 2025 – Beste männliche Hauptrolle
Pfau – bin ich echt? ist der deutsche Beitrag für die Oscars® 2026
FILMINFOS:
Österreich, Deutschland, 2024, 102 Min.
Genre: Komödie
FSK: ab 16 Jahren
Sprache: Deutsch mit ungarischen UT
Regie: Bernhard Wenger
Drehbuch: Bernhard Wenger
Kamera: Albin Wildner
Darsteller: Albrecht Schuch, Anton Noori, Julia Franz Richter, Salka Weber, Theresa Frostad Eggesbø, Branko Samarovski
Filmverleih in Ungarn: Vertigo Média
Trailer:
Die Vorführungen werden durch die Zusammenarbeit von Apollo Kino und Főnix Veranstaltung Organisator ermöglicht. Die Filme werden vom Goethe-Institut Budapest, der Schweizerischen Botschaft in Ungarn und den ungarischen Verleihern der einzelnen Filme bereitgestellt.
Der Einlass erfolgt nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, ohne Karten oder Registrierung.










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